Bambus ist eine der faszinierendsten Pflanzen, die du in deinen Garten holen kannst. Als Landschaftsgärtner arbeite ich seit Jahren mit Bambus und bin immer wieder begeistert, wie vielseitig diese Pflanze einsetzbar ist. Ob als Sichtschutzhecke, Kübelpflanze oder Gestaltungselement im asiatischen Stil, Bambus bringt Struktur, Grün und Charakter in jeden Außenbereich. Bei Bambus Pflanzen Kaufen findest du eine große Auswahl an hochwertigen Bambuspflanzen, direkt aus eigener Baumschulproduktion. In diesem Ratgeber erkläre ich dir alles, was du über Bambus wissen musst, von der richtigen Sortenauswahl bis zur Pflege, den Kosten und den besten Tipps aus der Praxis.

Was ist Bambus eigentlich genau?
Bambus ist botanisch gesehen kein Baum, sondern ein Gras. Genauer gesagt gehört er zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und umfasst weltweit über 1.400 Arten. Die Halme können je nach Art wenige Zentimeter bis über 30 Meter hoch werden. Was Bambus so besonders macht: Er wächst extrem schnell. Einige tropische Arten schaffen bis zu einem Meter Wachstum pro Tag, allerdings sind die in unseren Gärten verwendeten Sorten deutlich gemäßigter und erreichen in der Regel zwischen einem und sechs Metern Höhe.
Was viele nicht wissen: Bambus blüht sehr selten. Manche Arten blühen nur einmal in ihrem Leben, manchmal nach 60 bis 120 Jahren, und sterben danach ab. Das klingt dramatisch, passiert im heimischen Garten aber so gut wie nie. Für uns als Gärtner ist Bambus vor allem eines: eine zuverlässige, immergrüne Pflanze, die auch im Winter Farbe in den Garten bringt.
Welche Bambusarten gibt es für den Garten?
Grob unterscheidet man zwischen zwei Gruppen: horstbildende Bambusse und weitwüchsige Bambusse. Horstbildende Sorten, wie die meisten Fargesia-Arten, wachsen langsam und bleiben schön kompakt. Sie eignen sich ideal als Hecke oder Solitärpflanze. Weitwüchsige Arten, wie Phyllostachys, bilden unterirdische Ausläufer (Rhizome) und können sich über weite Flächen ausbreiten. Sie sind wuchsfreudiger und benötigen eine Rhizomsperre, wenn man nicht möchte, dass sie sich unkontrolliert ausbreiten.
- Fargesia: horstbildend, winterhart, ideal für Hecken und Töpfe
- Phyllostachys: weitwüchsig, hohe Halme, braucht Rhizomsperre
- Pleioblastus: niedrig wachsend, gut als Bodendecker
- Sasa: breitblättrig, sehr winterhart, für schattige Standorte
- Pseudosasa: mittelhoch, toleriert Wind und Schatten gut
Waarom bambus zo populair is in de tuin
Bambus heeft in de afgelopen tien jaar een echte opmars gemaakt in Europese tuinen. En dat is niet zonder reden. Als Landschaftsgärtner zie ik bij bijna elk project dat klanten op zoek zijn naar een plant die snel groeit, het hele jaar groen blijft en tegelijk weinig onderhoud vraagt. Bambus vult al die wensen in. De plant is extreem winterhard, zeker de Fargesia-soorten verdragen temperaturen tot min 20 graden Celsius zonder problemen.
Bambus is ook een uitstekende keuze als privacyscherm. Een volgroeide Fargesia-haag van anderhalve meter hoog geeft al voldoende visuele afscherming. Wil je een hogere schutting zonder hout of beton? Dan is bambus een organisch, natuurlijk alternatief dat ook nog eens CO₂ opslaat. In vergelijking met een betonnen muur of houten schutting groeit een bambusskerm bovendien uit zichzelf en heeft het een veel langere levensduur.

Hoe werkt bambus en waarom groeit het zo snel?
Een van de meest gestelde vragen die ik krijg is: hoe groeit bambus eigenlijk zo snel? Het antwoord ligt in de bijzondere structuur van de plant. In tegenstelling tot bomen, die steeds nieuwe lagen celweefsel aanmaken, groeien bamboehalmen al met hun volledige diameter uit de grond. Een halm die na de winter uitloopt, bereikt zijn maximale hoogte in één enkel groeiseizoen, van het voorjaar tot de zomer. Na dat eerste jaar verhardt de halm verder, maar wordt niet meer dikker of hoger.
Als je meer wilt weten over de precieze groeiwijze, lees dan ook ons artikel over hoe bambus precies groeit en hoe je dat kunt sturen. Vooral in het begin, de eerste twee tot drie jaar, investeert de plant zijn energie in de wortels. Daarna begint de bovengrondse groei pas echt op gang te komen. Dat is ook waarom geduld loont bij bambus: year one sleep, year two creep, year three leap, zoals tuiniers zeggen.
Rhizome und Rhizomsperre: Das musst du wissen
Weitwüchsige Bambusarten verbreiten sich über unterirdische Rhizome. Diese können sich ohne Gegenwehr meterweit durch das Erdreich schieben und im schlimmsten Fall Pflasterungen, Mauern oder Nachbars Garten erreichen. Eine Rhizomsperre aus HDPE-Folie (mindestens 2 mm Stärke) hilft, das zu verhindern. Sie wird senkrecht in den Boden eingegraben, mindestens 60 bis 70 cm tief, und verhindert das seitliche Ausbreiten der Wurzeln. Bei horstbildenden Fargesia-Arten brauchst du dir darüber keine Gedanken zu machen, sie bleiben schön beisammen.
Welche Bambussorte ist die beste für deinen Garten?
Das kommt natürlich auf deinen Garten und deine Wünsche an. Aber aus meiner Erfahrung als Gärtner kann ich ein paar klare Empfehlungen geben. Für eine dichte, pflegeleichte Hecke im mitteleuropäischen Klima greife ich fast immer zu Fargesia-Sorten. Sie sind winterhart, bilden keine Ausläufer und sehen das ganze Jahr über attraktiv aus.
Besonders beliebt ist die Fargesia scabrida ‚Asian Wonder‘, eine kompakte Sorte mit schönen, leicht überhängenden Halmen. Sie wird bis zu drei Meter hoch und ist sehr winterhart. Für größere Flächen oder einen ausgeprägten Sichtschutz empfehle ich die Fargesia nitida ‚Black Pearl‘, die mit ihren fast schwarzen Halmen und grünem Laub optisch wirklich beeindruckt und locker über zwei Meter hoch werden kann.
Wer einen großen Garten hat und etwas mehr Wachstum verträgt, kann auch zu Phyllostachys bissetii greifen, einem kräftigen Bambus, der unter guten Bedingungen bis zu acht Meter hoch wird. Bitte denk dann aber an die Rhizomsperre!

Bambus kosten: Was darf eine gute Pflanze kosten?
Die Kosten für Bambus variieren stark je nach Sorte, Größe und Qualität der Pflanze. Eine kleine Fargesia im 2,5-Liter-Topf bekommst du ab circa 10 bis 15 Euro. Größere, bereits ausgereifte Pflanzen im 15-Liter-Topf mit einer Höhe von 125 bis 175 cm kosten zwischen 35 und 80 Euro pro Pflanze. Für eine fertige Hecke auf 10 Meter Länge brauchst du je nach gewünschter Dichte etwa 20 bis 30 Pflanzen, was einen Gesamtpreis von 200 bis 800 Euro bedeuten kann.
Lohnt es sich, in größere Pflanzen zu investieren? Ich sage: ja, wenn du sofort Sichtschutz möchtest. Kleine Pflanzen sind günstiger, brauchen aber zwei bis drei Jahre länger, bis sie eine ordentliche Hecke bilden. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei mittelgroßen Topfgrößen (5 bis 10 Liter) meiner Meinung nach am besten. Du sparst Geld und wartest trotzdem nicht ewig.
| Topfgröße | Pflanzenhöhe | Ungefährer Preis | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| 2,5 Liter | 50+ cm | 10–15 € | Für geduldige Gärtner |
| 5,5 Liter | 50–100 cm | 18–30 € | Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis |
| 15 Liter | 125–175 cm | 40–80 € | Sofortiger Sichtschutz |
Bambus tips: So pflegst du ihn richtig
Bambus ist pflegeleicht, aber nicht pflegefrei. Das ist ein wichtiger Unterschied. Hier sind die wichtigsten Tipps, die ich nach Jahren in der Praxis gesammelt habe.
Standort und Boden
Bambus bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit einem durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Staunässe verträgt er gar nicht, sie führt zu Wurzelfäule. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert zwischen 5,5 und 7 ist ideal. Bei sehr lehmigen Böden empfehle ich, Sand und Kompost unterzumischen, damit das Wasser besser abläuft. Im Kübel unbedingt auf eine gute Drainage achten, also Kies oder Tonscherben in den Topfboden geben.
Gießen und Düngen
Gerade im ersten Jahr nach dem Pflanzen muss Bambus regelmäßig gegossen werden, mindestens zweimal pro Woche bei Trockenheit. In heißen Sommern auch täglich. Wer Bambus im Kübel hält, muss sogar noch konsequenter gießen, da der Topf schneller austrocknet als das Freilandbeet. Mehr dazu findest du in unserem Beitrag über die richtige Bewässerung von Kübelbambus im Sommer. Gedüngt wird am besten mit einem stickstoffreichen Langzeitdünger im Frühjahr, etwa 50 bis 80 Gramm pro Quadratmeter, und dann nochmals im Juni.
- Im Frühjahr: Stickstoffreicher Dünger (z.B. Bambus- oder Rasendünger)
- Im Sommer: Bei Trockenheit täglich gießen, auch im Freiland
- Im Herbst: Altes und abgestorbenes Halmwerk entfernen
- Im Winter: Kübelpflanzen vor Frost schützen (Vlies oder Umzug in den Keller)
- Nach dem Winter: Mulch auftragen für bessere Bodenfeuchtigkeit

Wann und wie sollte man Bambus pflanzen?
Die beste Zeit zum Pflanzen ist das Frühjahr, von März bis Mai, oder der frühe Herbst, von September bis Oktober. Im Frühjahr kann die Pflanze vor dem Sommer noch gut Wurzeln bilden, im Herbst hat sie Zeit, sich vor dem Winter einzuwurzeln. Containerware aus der Baumschule kann prinzipiell das ganze Jahr gepflanzt werden, außer bei Frost. Mehr zur optimalen Pflanzzeit findest du in diesem Überblick über den besten Pflanzungszeitpunkt für Bambus.
Beim Pflanzen selbst: Das Pflanzloch sollte mindestens doppelt so groß wie der Wurzelballen sein. Pflanze nicht tiefer als die Pflanze im Topf stand. Nach dem Einpflanzen gut angießen und eine Mulchschicht von fünf bis acht Zentimetern auftragen. Das hält Feuchtigkeit im Boden und schützt die Wurzeln vor Temperaturschwankungen. Für eine Hecke pflanzt man Fargesia-Sorten mit einem Abstand von etwa 80 bis 100 cm, bei größeren Sorten wie Phyllostachys eher 150 cm. Mehr Infos dazu, wie dicht die Pflanzen stehen sollten, gibt es auf unserer Seite über den idealen Pflanzabstand für eine Bambushecke.

Bambus Ervaringen: Was sagen echte Gartenbesitzer?
Ich spreche regelmäßig mit Kunden, die Bambus bei uns gepflanzt haben, und die Rückmeldungen sind überwältigend positiv. Besonders die Fargesia nitida ‚Winter Joy‘ ist eine Sorte, die ich immer wieder höre. Kunden berichten, dass sie im dritten Jahr nach dem Pflanzen eine dichte, meterlange Hecke gebildet hat, ohne eine einzige Rhizomsperre zu benötigen. Das macht das Anlegen einer Hecke mit dieser Sorte wirklich unkompliziert. Du findest sie zum Beispiel als größere Einzelpflanze oder praktisch im Set für eine neue Hecke.
Ein häufiger Hinweis, den ich von Gartenbesitzern höre: Bambus braucht im ersten Jahr wirklich viel Wasser. Wer das unterschätzt, bekommt braune Blattspitzen und denkt, die Pflanze geht ein. Tut sie meist nicht, aber das Aussehen leidet. Mein Rat: Lieber einmal zu viel gießen als einmal zu wenig, zumindest im ersten Sommer. Ab dem zweiten Jahr läuft es dann fast von allein.
Fragen mich Kunden nach dem besten Einsteiger-Bambus, empfehle ich oft die Fargesia scabrida ‚Asian Wonder‘ oder die Fargesia murielae ‚Jiuzhaigou 1‘ (erhältlich als praktisches 3er-Set), beide sind pflegeleicht, winterhart und wachsen schön kompakt.
Häufige Fragen zu Bambus
Ist Bambus wirklich winterhart in Deutschland?
Ja, die meisten im Handel erhältlichen Bambusarten für den mitteleuropäischen Garten sind sehr winterhart. Fargesia-Sorten vertragen Temperaturen bis minus 20 Grad Celsius ohne Schutz. Phyllostachys-Arten sind etwas frostempfindlicher, überstehen aber ebenfalls normale mitteleuropäische Winter. Kübelbambus braucht im Winter etwas mehr Schutz, da die Wurzeln im Topf direkter dem Frost ausgesetzt sind.
Wie schnell wächst Bambus pro Jahr?
Das hängt stark von der Sorte und den Wachstumsbedingungen ab. Fargesia-Sorten wachsen im Schnitt 30 bis 60 cm pro Jahr, nach einer Eingewöhnungszeit von zwei bis drei Jahren. Phyllostachys kann unter optimalen Bedingungen jährlich 1 bis 2 Meter zulegen. Im ersten Jahr nach dem Pflanzen wächst fast jede Sorte wenig, da die Pflanze zunächst Wurzeln bildet.
- Fargesia scabrida: bis 300 cm, circa 30–50 cm Jahreszuwachs
- Fargesia nitida: bis 250 cm, circa 20–40 cm Jahreszuwachs
- Phyllostachys bissetii: bis 800 cm, circa 80–150 cm Jahreszuwachs
- Fargesia murielae: bis 350 cm, circa 30–60 cm Jahreszuwachs
- Robusta Campbell: bis 400 cm, zählt zu den schnellwüchsigsten Fargesia-Sorten
Wer eine schnell wachsende Hecke sucht, sollte sich mal Fargesia Robusta Campbell anschauen, eine der wüchsigsten Fargesia-Sorten überhaupt und dabei noch problemlos horstbildend. Bei Bambus Pflanzen Kaufen führen wir diese Sorte im praktischen 3er-Set, ideal für den Start einer neuen Hecke.